Hot Lithography ist ein laserbasiertes 3D-Druckverfahren, das dank eines speziellen Heizungs- und Beschichtungsmechanismus die additive Fertigung von präzisen Kunststoffteilen mit guten mechanischen Eigenschaften realisiert. Durch die Heissschicht-Technologie können hochviskose und hochmolkulare Ausgangsstoffe verarbeitet werden.
Um die Harze in einen bearbeitungsfähigen Zustand zu versetzen, werden sie auf 120° C erhitzt. Eine besondere Heissschicht-Technologie erlaubt die genaue und individuelle Regulierung der Temperatur während der verschiedenen Prozessschritte. So kann eine Überhitzung und damit die unkontrollierte Polymerisation des Werkstoffs verhindert werden.
Der Aufbau des 3D-Objekts erfolgt in Schichten von 50-100 µm Dicke. Eine neue Schicht entsteht, indem das teilgefertigte Bauteil in die flüssige Harz-Schicht eintaucht und ein Laser die Stellen belichtet und damit polymerisiert, die materialisiert werden. Die Kombination aus flüssigem Rohstoff mit der hochpräzisen Laser-Polymerisation ermöglicht eine unschlagbare Präzision, die einzigartig glatte Oberflächen ergibt.
Ähnlich wie bei der Stereolithographie ermöglicht die „Hot Lithography“ den 3D-Druck von farbigen, farblosen und transparenten Bauteilen sowie die Verwendung von gefüllten und eingefärbten Materialsystemen.
Unsere Anlagen drucken Teile bis zu 100 * 200 * 300 mm.
Die Cubicure GmbH, ein Spin-off-Unternehmen der TU Wien, entwickelt Hochleistungspolymere für den 3D-Druck und die entsprechenden Anlagen. Seit 2018 die erste Anlage in Deutschland bei uns installiert wurde, ist eine Entwicklungspartnerschaft entstanden. Gemeinsam haben wir das EU-Förderprojekt „SME Horizon” umgesetzt.
Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Fertigung industrieller Ersatzteile und Kleinserien mit geringen Stückzahlen, für die keine Daten mehr vorliegen (Reverse Engineering bzw. Digital Repair).
Wir überprüfen unsere additiv gefertigten Bauteile regelmäßig mittels Computertomographie und bieten Ihnen dieses berührungslose und zerstörungsfreie Messverfahren optional an.
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zur industriellen Computertomographie.